Das HELDECO-Rezept gegen die Krise

Ohne Kurzarbeit konnte HELDECO bislang durch die „Corona“-Krise navigieren. Kontinuierliche Investitionen, die strategische Ausweitung der Geschäftsfelder, der Verzicht auf Gewinnausschüttungen und eine hauseigene Lehrlingsausbildung machen diese Ausnahme-Erscheinung – in Zeiten von "Corona" möglich. Nun investieren wir in Millionenhöhe in die Digitalisierung der Produktion, mit der wir auf fast allen Kontinenten punkten.

Unsere Zukunft ist digital – zumindest wenn es nach unseren aktuellen Entwicklungen geht: In unseren 60-köpfigen Traditionsbetrieb haben wir in den vergangenen Monaten rund zwei Millionen Euro in die Digitalisierung und in neue Fertigungstechnologien investiert. Konkret habe wir dafür eine zentrale Informationsdrehscheibe im Unternehmen implementiert: „Auf diese Kommunikationszentren können alle an einem Projekt beteiligten Mitarbeiter zugreifen. Das erleichtert die Kommunikation zwischen unseren Mitarbeitern, schafft noch mehr Transparenz in unseren Prozessen und macht uns noch wettbewerbsfähiger“, betont Heldeco-Eigentümer und Geschäftsführer Helmut Dettenweitz. Konkret werden alle zum Projekt gehörende Daten wie etwa Arbeitspläne, CNC-Programme, Fertigungsunterlagen und offene Aufgaben sowie die aktuelle Auftragsplanung und Maschinenbelegung als Vorschau den Fertigungsmitarbeitern in Echtzeit zur Verfügung gestellt: „Unsere gesamte Wertschöpfungskette – von der Anbotslegung bis zur technischen Überprüfung und Auslieferung – ist digital abgebildet. Dadurch bearbeiten wir hochpräzise Bauteile noch effektiver und jeder einzelne Mitarbeiter wird aktiv in sämtliche Fertigungsprozesse eingebunden“, sagt Dettenweitz. Schon jetzt ist die branchenübergreifende Hochpräzision für unseren Unternehmenserfolg mitverantwortlich: Mit Dreh- und Fräskompetenzen für Bauteile von bis zu zwanzig Meter Länge und bis zu 30 Tonnen Gewicht ist Heldeco weltweit einer der ersten Ansprechpartner, wenn es um Bearbeitung komplexer Bauteile geht. In der jüngeren Vergangenheit hat unser Unternehmen etwa meterhohe Zahnräder für Ölbohrinseln an die Nordsee und den Golf von Thailand geliefert, den weltgrößten Muldenkipper in den USA mit Achsschenkel ausgestattet, Bauteile für die weltweite Flugzeugindustrie entwickelt und Hochpräzisions-Lager für die größte freigespannte Klappbrücke Europas, die Rethebrücke in Hamburg, produziert. Spezielle Rahmen, die tonnenschwere Anlagen stabilisieren, hat unser Familienunternehmen zuletzt sogar bis nach Malaysia geführt. „Unser Know-how ist mittlerweile rund um den Globus geschätzt und vertreten. Das macht uns stolz und ist der Verdienst unserer kompetenten Fachkräfte“, erklärt der Unternehmenseigentümer. 

Kontinuierliche Weiterentwicklung 
Was unser Traditionsunternehmen – im kommenden Jahr kann das 30-jährige Bestehen gefeiert werden – zur Investition just in „Corona“-Zeiten veranlasste? „Weil wir unserer Erfolgsstrategie treu bleiben“, erklärt Dettenweitz. Heißt: In den vergangenen Jahrzehnten wurde kontinuierlich in den Standort investiert. Nur als Anhaltspunkt: Ein neues CNC-Komplettbearbeitungszentrum ging letztes Jahr in Vollbetrieb und eine eigene Schleifkabine inklusive neuem Absaugsystem sorgt seit dem Vorjahr für mehr gesundheitliche Sicherheit in der Belegschaft. Gewinnausschüttungen gab es in den letzten fünf Jahren nicht. Diese zukunftsorientierte Ausrichtung des Betriebs mache sich insbesondere in Krisenzeiten bezahlt, erklärt der Eigentümer: „Wir haben fortwährend investiert und unsere Geschäftsfelder ausgeweitet – geografisch wie auch technologisch: Wir haben mit dem Schiffsbau und im Bereich der erneuerbaren Energie neue Sparten erobert und ein Kundennetzwerk aufgebaut, mit dem wir mittlerweile indirekt auf allen Kontinenten vertreten sind.“ Eines der Ergebnisse dieser Anstrengungen sei, „dass wir das Modell der Kurzarbeit trotz eines herausfordernden Marktumfeldes bislang noch nicht beanspruchen mussten und damit die nationalen Fördertöpfe schonen konnten“, erklärt Dettenweitz. Auch die Flexibilität „unserer loyalen Mitarbeiter sei dafür ein entscheidender Beitrag“, so der Heldeco-Geschäftsführer. 

Lehrlinge als Erfolgsfundament 
Die notwendigen Kompetenzen für die – bereits wieder in der Pipeline stehenden – Aufträge baut HELDECO hausintern auf: 60 Prozent der Mitarbeiter sind im Unternehmen ausgebildet worden. Aktuell werden elf Lehrlinge zu Fachkräften herangezogen – darunter fünf „Neuankömmlinge“: Macht unterm Strich Höchststand in der Geschichte von HELDECO. „Der Zulauf an Bewerbungen für die HELDECO-Lehre ist groß. Das freut uns ganz besonders und ist ganz entscheidend für unser unternehmerisches Vorankommen, da viele unserer einstigen Lehrlinge sich später in Führungspositionen wiederfinden“, erklärt Heldeco-CFO Sabine Dettenweitz.

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